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Presse: Axel Springer Verlag wird neu getaktet
Vor zehn Jahren wurden "Welt" und "Berliner Morgenpost" in einem gemeinsamen Newsroom vereint, jetzt sollen die beiden Zeitungen wieder verstärkt eigene Wege gehen.
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Was der Axel Springer Verlag verbunden hat, das wird er nun wieder trennen. Zumindest räumlich. Nachdem "Welt" und "Berliner Morgenpost" zehn Jahre lang in einem gemeinsamen Newsroom produziert wurden, sollen die Redaktionen offenbar künftig wieder in zwei separaten Räumen arbeiten, sich aber in einem virtuellen Newsroom austauschen. Ziel der Umstrukturierung ist, die Profile der "Marken in den unterschiedlichen Wettbewerbsumfeldern" zu schärfen, sagte "Morgenpost"-Chefredakteur Carsten Erdmann. So will die "Welt“ künftig ihrem Internetauftritt Welt Online Priorität einräumen und sich so mehr virtualisieren, die "Morgenpost" soll sich mehr regionalisieren und so besser auf dem Berliner Zeitungsmarkt positionieren. Peu à peu sollen die neuen Strukturen umgesetzt werden, die für die Redaktion teilweise einen Kulturwandel bedeuten.
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