
© Nina Wesemann
Tagesspiegel Plus
Groß werden in der Großstadt: Berliner Kindheiten
„Kinder“: Nina Wesemann hat ein Jahr lang vier Zehnjährige für ihren Arte-Dokumentarfilm begleitet.
Von Thomas Gehringer
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„Die meisten Menschen“, schrieb Erich Kästner, „legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut. Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt.“ Vielleicht aber ist auch bei jenen, die so erwachsen tun, die Erinnerung an die Kindheit nur verschüttet. Vielleicht lässt sie sich ausgraben, herauskitzeln, zum Leben erwecken. Nina Wesemann hat das, wenn man so will, mit dem Dokumentarfilm „Kinder“ versucht.
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