
© BR/ARD/DEGETO/Sperl Productions/
Brisanter TV-Stoff: Beschönigt wird nichts
Der Film „Operation Zucker“ hat Kinderprostitution zum Thema. Die ARD-Produktion ist hart, auch weil sie sich nicht auf ein versöhnliches Ende einlässt. Nadja Uhl und Senta Berger ragen aus dem Ensemble heraus.
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Es ist ein Film der starken Frauen. Frauen bekämpfen Kindermissbrauch, von dem Männer profitieren. Die Berliner LKA-Beamtin Karin Wegemann (Nadja Uhl) umkreist ein Netzwerk der pädophilen Dienstleistung, zum erfolgreichen Zugriff braucht sie die Staatsanwältin Dorothee Lessing (Senta Berger). Lessing steht kurz vor ihrer Pensionierung, Vorgänge werden Akten, Akten sind geduldig. Wegemann ist das nicht. Sie fahndet, fordert, sie entdeckt, dass Lessings guter Freund, der Richter Hans Neidhart (Hans Uwe Bauer), Kunde in einem Club für Singles ist, der Tarnung für ein Kinderbordell ist. Die Staatsanwältin springt aus der Spur und tut Dinge, die sie sich selber wohl nicht zugetraut hätte.
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