Weniger TV im Kabel-TV: Blackout
Brandenburg ohne „Abendschau“, Berlin ohne "Brandenburg aktuell": Kabel Deutschland verschärft den Streit mit den öffentlich-rechtlichen Sendern.
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Im Streit um die Einspeiseentgelte von ARD, ZDF und Arte macht Kabel Deutschland Ernst. Von Dienstag an wird das Unternehmen einige „Zusatzleistungen einstellen, die über den gesetzlichen Rahmen hinausgehen“, sagte Unternehmensvorstand Manuel Cubero am Montag. Die Änderungen betreffen vorerst die Dritten Programme der ARD. Jedes digitale Dritte Programm werde nur noch in einer regionalen Variante pro Kabelnetz eingespeist, teilte das Unternehmen mit. Für Berlin und Brandenburg bedeutet dies, dass die Kabel-Zuschauer in der Hauptstadt nur noch das TV-Programm von RBB Berlin sehen können, während im Nachbarland nur noch RBB Brandenburg zu empfangen ist. Anders gesagt: Wer in Brandenburg die „Abendschau“ aus Berlin sehen will, guckt bei Kabel Deutschland Digital in die Röhre und muss notfalls einen DVB-T-Empfänger an seinen Fernseher anschließen. Gleiches gilt für die Berliner, die sich mit „Brandenburg aktuell“ informieren wollen. Wie viele Zuschauer in der Region von der Programm-Verknappung betroffen sind, konnte der RBB nicht sagen.
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