Kostümfilm: Blut, Sex, Sandalen
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Kostümfilm: Blut, Sex, Sandalen

Gut geölte Muskelprotze: Die neue Pro7-Serie "Spartacus" orientiert sich an Ridley Scotts Kinofilm „Gladiator“. Größtenteils ist das aber nur Hauen und Stechen.

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Zusammen mit der Vampirserie „True Blood“ steht „Spartacus“ für einen Trend, der im Fernsehen bislang undenkbar war: Hingebungsvoll werden in den Serien Tabus gebrochen. Mit klassischen Sandalenfilmen wie „Ben Hur“ hat „Spartacus“ noch die Fußbekleidung gemeinsam, die Handlung reduziert sich weitgehend auf Hauen und Stechen. Auf die Lust am Töten folgt die Lust am Sex. Während sich die erotischen Szenen an der Ästhetik des Softsexfilms orientieren und durchaus ansprechend sind, kann einem bei den Gewaltszenen der Appetit vergehen. Wer so was mag, soll die im Stil der Comicverfilmung „300“ bearbeiteten Bilder mit ihren Blutfontänen für Kunst halten. Zartbesaitete Zuschauer werden ziemlich oft wegschauen müssen.

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