"Polizeiruf 110" aus Rostock: Das letzte Aufbäumen
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Hat nichts mehr zu verlieren: Sabine Brenner (Luise Heyer).

© Christine Schröder/NDR

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"Polizeiruf 110" aus Rostock: Das letzte Aufbäumen

Im ARD-Krimi aus Rostock greift eine verzweifelte Arbeiterin zur Waffe. Und das Kommissarsduo kämpft um seine Beziehung

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Sabine Brenner sieht unendlich müde aus. Die tief eingefallenen Augen kann sie kaum offen halten, ihre Schultern hängen herab. Sie spricht so leise, als würde ihr jedes Wort größte Mühe bereiten. Zuhause hält sie sich eine Pistole unter das Kinn, drückt ab, aber noch liegen die Patronen nur auf dem Tisch. Sabine, die bestürzende Titelfigur der neuen Rostocker „Polizeiruf“-Folge, steht stellvertretend für die abgehängte Unterschicht, nicht nur im Osten. Luise Heyer spielt diese erschöpfte, gedemütigte und sich in einem letzten Akt gewaltsam aufbäumende Frau derart aufwühlend, dass der NDR am Ende des Films und im Netz auf Hilfsangebote für all diejenigen verweist, die ihre Situation ebenfalls für ausweglos halten.

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