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"Panorama"-Interview bei Pegida-Umzug: Demonstrant war RTL-Reporter
"Lügenpresse", "Systemmedien", so werden die Medien von Pegida-Demonstranten beschimpft. Einer gab dem NDR-Magazin "Panorama" dennoch ein Interview. Leider vergaß er zu sagen, dass er ein RTL-Reporter ist. "Eindeutig die falsche Entscheidung", wie der Sender inzwischen zugibt.
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„Manchmal denke ich schon, sind wir eigentlich noch in Deutschland?“: Bei dem Demonstranten bei einem Pegida-Umzug in Dresden, den das NDR-Politmagazin „Panorama“ für einen Bericht in der Sendung vom Donnerstag interviewt hat, handelte es sich offenbar um einen Reporter des Privatsenders RTL. Während des Interviews hatte der Journalist sich nicht zu erkennen gegeben, erst später informierte er das Magazin darüber, dass er für RTL arbeitet. Im Jahr 2012 war er zwischenzeitlich sogar selbst für den NDR im Regionalstudio tätig gewesen. Als Beispiele für die Islamisierung in Deutschland nannte der RTL-Reporter, der verdeckt für das Landesstudio Ost des Privastsenders die Demonstration besuchte, um Stimmungen einzufangen, "ganz viele Türken im Straßenbild". Ihm mache Sorgen, was derzeit in Syrien passiert und man müsse aufpassen, "dass das in Deutschland nicht auch bald so sein wird".
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