Streamingdienste: Der Film macht die Musik
Hollywood-Studios und TV-Sender sagen den Streaming-Diensten des Internets den Kampf an. In der Musikwirtschaft zeigt das Abmahnwesen inzwischen Wirkung.
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„A Nightmare on Elm Street“, „Der fantastische Mr. Fox“, „Iron Man 2“, „Das Leuchten der Stille“ – das Angebot an aktuellen Kinofilmen im Internet ist immens, zudem gibt es TV-Material wie Serien oder Dokus en masse – so illegal wie nur denkbar, aber beinahe genauso unkompliziert zu erreichen wie zu schlimmsten NapsterZeiten. Wie die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) ermittelt hat, ist allein die Zahl der raubkopierten TV-Mitschnitte von Dezember 2008 bis Dezember 2009 von 28 500 auf über 300 000 gestiegen. Zwei von drei verfügbaren Serien können inzwischen über Streamingseiten wie kino.to, g-stream.in oder das nicht minder umstrittene Flower Project abgerufen werden. Das Schlimmste für Produktionsfirmen und Sender ist jedoch das fehlende Unrechtsbewusstsein bei den Nutzern dieser Dienste beziehungsweise der Glaube, ohnehin nicht erwischt werden zu können. „Solange ich nichts anbiete oder dauerhaft auf meinem Rechner speichere, hat dies praktisch keine negative Folgen für den Nutzer“, heißt der auf vielen Schulhöfen verbreitete Irrglaube.
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