Zu Papier gebracht: Der Flatrate-Fluch
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 Tagesspiegel-Autorin Astrid Herbold hat Flatrate-Urlaub gemacht

© Thilo Rückeis

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Zu Papier gebracht: Der Flatrate-Fluch

Urlaub macht man heute ja nur noch nach dem Flatrate-Prinzip. Nicht nur online, auch offline. Das ist allerdings nicht immer erholsam.

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Wir waren im Urlaub. Das Hotel war schön. Vor allem hatte es ein offenes W-Lan-Netz. Wir haben uns voll gefreut: Geil, Flatrate, wie zu Hause. Dauernd haben wir nach unseren E-Mails geguckt. War eigentlich nicht nötig, aber ist man ja irgendwie gewöhnt. Zwischendurch mal kurz rein, sinnlos rumklicken, wieder raus. Und es kostet ja auch nichts. Beziehungsweise: Haben wir ja sowieso alles schon mitbezahlt.

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