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Neue Panini-Zeitschrift: Der Papst als Posterboy
Wie schläft der Papst? Welche Hutgröße hat er? Wer ist sein Schneider? Das neue Panini-Magazin "Mein Papst" will Frauen ab 40 darüber aufklären - und ködert sie sogar mit Postern.
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Jorge Mario Bergoglio macht morgens sein Bett selbst, trinkt nachmittags Automatenkaffee und trägt Hutgröße sieben. Ach, fast vergessen: Seine orthopädischen Schnürschuhe bestellt er seit über 40 Jahren beim selben Schuster. Uninteressant? Nicht für den Panini-Verlag. Dort kalkuliert man mit 250 000 Lesern, die sich für die Bett-, Kaffee- und Bekleidungsrituale des Papstes interessieren sollen. Und das ab jetzt einmal monatlich. So oft erscheint „Mein Papst“.
Rund ein Jahr nach der Premiere des italienischen Pendants „Il mio papa“, das südlich der Alpen von Berlusconis Mondadori-Verlag herausgebracht wird, zieht Panini nun nach. Weil Deutschland nicht ganz so katholisch ist wie Italien, setzte man die Erstauflage bei „nur“ einer Viertelmillion Exemplaren an. In Italien startete Mondadori im März 2014 mit drei Millionen, laut diversen italienischen Medienberichten sind es mittlerweile zwischen 100 000 und 500 000 Stück.
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