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Porno-Stream: Der Trick mit "Redtube" und "Retdube"
Die Affäre mit angeblich illegalen Abrufen der Pornoseite "Redtube" wird immer dubioser: Die Abmahn-Anwälte sollen sich einer URL-Täuschung bedient haben, um bei Nutzern IP-Adressen abzufischen. Jetzt wollen sie auch andere Pornoseiten ins Visier nehmen.
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Nach den Massenabmahnungen wegen des Abrufs von Sexvideos im Internet bekommen womöglich auch Nutzer weiterer Streamingdienste demnächst Post vom Anwalt. „Redtube war eher ein Testballon. Wir haben auch in anderen Portalen bereits ermittelt, deswegen rechne ich damit, in den kommenden Monaten auch Nutzer der anderen Portale anzuschreiben“, ließ Rechtsanwalt Thomas Urmann von der Kanzlei U+C am Wochenende mitteilen. Der Jurist setze auf Streaming als neues Betätigungsfeld, da sich die Abmahnung von Tauschbörsen-Nutzern nicht mehr lohne. Das ist erstaunlich forsch formuliert, wenn man bedenkt, dass die Umstände dieser Ermittlungen immer mehr in der Kritik stehen. Auf welchem Wege kommt die Kanzlei überhaupt an die IP-Adressen der Nutzer? Inzwischen gibt es Indizien, die auf Tricksereien am Rande der Legalität und ein dubioses Firmen-Geflecht hindeuten.
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