TV-Serie: Die "Kennedys" als Polit-Kitsch
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 Präsidentenpaar. Katie Holmes und Greg Kinnear sehen Jackie und John F. Kennedy zum Verwechseln ähnlich. Ihre Rollen spielen sie überzeugend.

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TV-Serie: Die "Kennedys" als Polit-Kitsch

Noch bevor die Dreharbeiten begannen, drohte ein Eklat. Mitglieder des Familienclans schalteten sich ein. Am Ende ist das Leben der Präsidentenfamilie in den USA doch als Serie verfilmt worden - mit Katie Holmes in einer der Hauptrollen.

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Noch nicht ein Schauspieler war gecastet, da hagelte es Proteste. Kritiker hatten das Skript zu „Die Kennedys“, einer achtteiligen Mini-Serie über die Amtszeit des 35. US-Präsidenten John F. Kennedys gelesen. Das Drehbuch komme einer Hinrichtung gleich, befand der Regisseur Robert Greenwald. Im Frühjahr 2010 drehte er deshalb ein kurzes Video und stellte es auf seine Website stopkennedysmears.com. Darin forderte unter anderem der frühere Berater John F. Kennedys, Theodor C. Sorensen, den History Channel auf, die Produktion nicht zu senden. Die „New York Times“ berichtete. Caroline Kennedy und Maria Shriver aus dem Familienclan schalteten sich ein. Es drohte ein Eklat. Schließlich nahm der History Channel die Serie noch vor ihrer Ausstrahlung aus dem Programm. Gesendet wurde sie stattdessen Anfang 2011 auf dem Nischensender ReelzChannel. Jetzt zeigt Arte „Die Kennedys“ in Deutschland.

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