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ARD-Drama: Ein Mann sieht rot
Plötzlich vor dem Nichts: „Südpol“ ist ein packender Film über einen verzweifelnden Menschen.
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Er fährt durch die Stadt und klappert verschiedene Adressen ab. Dem gemeinsamen Anwalt sagt er, er wolle die Scheidung von seiner Frau, sofort, wann er unterschreiben könne. Das Haus, die Autos, die Jacht, das Geld – das könne alles sie bekommen, er wolle nichts. Gar nichts. Dann lässt er irgendwann, eingekeilt im Stau in Wien, den nagelneuen Wagen einfach mit offener Tür auf der Straße stehen, nimmt noch das Foto von der Armatur ab, das seinen Sohn und ihn zeigt, und geht. Beim Geldabheben, als die vielen Einhundert-Euro-Scheine aus dem Geldschlitz hängen, lässt er die Scheine einfach herunterhängen und wirft die EC-Karte in den nächsten Abfalleimer. Sein Mobiltelefon, auf das er ein letztes Mal sieht, schmeißt er in die Donau.
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