Etats bei ARD und ZDF: Es darf gespart werden
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Lieb und teuer. Die ARD lässt sich „Günther Jauch“, Talk wie Moderator (Zweiter von links), viel kosten. Mit 4705 Euro Kosten pro Sendeminute im Jahr 2011 lag die Talkshow weit vor der Konkurrenz wie „Hart aber fair“ oder „Maybrit Illner“ im ZDF. Foto: Imago

© imago/Müller-Stauffenberg

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Etats bei ARD und ZDF: Es darf gespart werden

Die KEF will Senkung des Rundfunkbeitrages und wundert sich über die Kosten der Talkshows. Die Jauch-Sendung kostet 4705 Euro pro Minute.

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Die KEF lässt nicht locker. Die Expertenkommission drängt auch in ihrem neuen Bericht darauf, dass die Länder den Rundfunkbeitrag von derzeit 17,98 Euro 2015 um 73 Cent auf 17,25 Cent absenken sollen. Es wäre das erste Mal in der Geschichte der öffentlich-rechtlichen Sender, dass die Zwangsabgabe gekürzt würde. Insgesamt werden ARD, ZDF und Deutschlandradio durch den Rundfunkbeitrag dem 19. KEF-Bericht zufolge zwischen 2013 und 2016 rund 31,6 Milliarden Euro einnehmen. Darin enthalten ist ein Überschuss von 1,14 Milliarden Euro. Kommt es zur Absenkung des Rundfunkbeitrags, wären 526 Millionen Euro verbraucht, die andere Hälfte sei, so empfiehlt es die KEF, „wegen der Unsicherheit der Datenlage vorzuhalten“. Die Sender also dürften die über den festgestellten Finanzbedarf zufließenden 1,14 Milliarden nicht verwenden, sie sollten zurückbezahlt, respektive einer Rücklage zugeführt werden. „Wir haben seriös gerechnet“, sagte der KEF-Chef Heinz Fischer-Heidlberger.

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