Im RADIO: Geist und Gedächtnis
Ein Autor rechnet mit seiner Familie ab, ein anderer fragt nach dem Sinn des Gedächtnis: Unser Autor verrät, was Sie im Radio nicht verpassen sollten.
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Zu viel Wahrheit kann der Mensch nicht aushalten, sagte Woody Allen unlängst im Interview mit dieser Zeitung. Wir müssen uns selbst betrügen, um unsere Existenz ertragen zu können. Auch die biologische Gedächtnisforschung bestätigt diesen Pessimismus. Sobald sich unsere Erinnerung auf das eigene Leben bezieht, wird sie subjektiv. Das Gedächtnis ist weniger an der exakten Reproduktion des Vergangenen interessiert als an dessen Nützlichkeit für die Gegenwart. Für sein Feature „Wie wahr ist das, was war?“ hat sich Autor Matthias Eckoldt unter Gedächtnisforschern umgehört. Zu welchem Zweck existiert Erinnerung? Auf diese Frage gibt es neue Antworten (Kulturradio vom RBB, 4. Dezember, 22 Uhr 04, UKW 92,4 MHz).
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