Zwischenbilanz: Harald Schmidt, der Revolutionär
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„Medienhure“, so hat sich Harald Schmidt selbst bezeichnet. Gegen Geld wechselte er von der ARD zu Sat 1, von Sat 1 zur ARD, von der ARD zu Sat 1 – und jetzt zu Sky.

© dapd

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Zwischenbilanz: Harald Schmidt, der Revolutionär

Dreckig, böse, gemein: Harald Schmidt gibt dem Fernsehen keine Chance und wechselt zum Bezahlsender Sky - nicht zuletzt, weil das Fernsehen lieber den Weg des geringsten Widerstands geht.

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Harald Schmidt macht einen Schnitt. Er wechselt mit seiner Late-Night-Show von Sat 1 zu Sky, vom Free- ins Pay-TV. Aus dem Scheinwerferlicht tritt er in den Halbschatten des Mediums, im Herbst dieses Jahres. 1988 war der Anfang. Die Sendung, die Schmidt damals moderierte, hieß „Maz ab“ und war nicht der Rede wert. Die Sensation war der Moderator, war Schmidt, denn er hielt sich schon damals für wichtiger als das Format, und das war dann auch so bei der Rateshow „Pssst“ und bei „Schmidteinander“ und natürlich bei „Verstehen Sie Spaß“ – jede Sendung, die Schmidt moderierte, war bereits die „Harald Schmidt Show“.

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