
© MDR/Stefan Erhard
Der „Polizeiruf“ aus Magdeburg: Im Wettfieber
„Brasch ist besessen, Brasch ist manisch“: Claudia Michelsen im „Polizeiruf“ allein unterwegs. So fesselnd wie ein Nachmittag an der Trabrennbahn.
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Pferde können etwas zutiefst Unheimliches ausstrahlen. Das aufbrausende Schnauben. Die flatternden Nüstern. Das nervöse Scharen mit den Hufen. Der durchdringende Blick aus tiefen, dunklen Augen. So erscheinen die majestätischen Tiere Doreen Brasch (Claudia Michelsen) im Schlaf. Immer wieder wechseln sich die Sequenzen mit Bildern von blutverschmierten Händen und einem unbekannten Mann ab, der sich ihr bedrohlich nähert. Dann reißt ein Anruf die Kommissarin im neuen „Polizeiruf“ jäh aus dem Alptraum. Ein junger Vater wurde nahe der Magdeburger Galopprennbahn Herrenkrug tot am Elbstrand gefunden. Die Leiche von Milan Siebert weist mehrere Verletzungen auf. Auch gibt es Hinweise auf eine Vergiftung. Siebert war spielsüchtig und hatte hohe Schulden.
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