Hyperlokale Medien: Jenseits des Blumenkübels
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Hyperlokale Medien: Jenseits des Blumenkübels

Viele Gemeinden in Deutschland haben nur noch eine Zeitung – lokale Online-Magazine können die Vielfalt sichern.

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Sie heißen „Tegernseer Stimme“, „Heddesheim Blog“ oder „Prenzlauer Berg Nachrichten“. Während in fast der Hälfte aller Kreise oder kreisfreien Städte in Deutschland nur noch eine Zeitung über das lokale Geschehen berichtet, hat sich in den letzten Jahren eine Vielzahl lokaler Online-Zeitungen etabliert. Sie schreiben über Hermia und Demetrius bei der jüngsten Shakespeare-Aufführung am örtlichen Gymnasium und sind dabei, wenn die Anwohner am Arnswalder Platz mit einer Protestaktion ihre Grünanlagen säubern. Meist von freien Journalisten gegründet, sind einige Lokalblogs inzwischen sogar wirtschaftlich überlebensfähig. Doch der Markt ist schwierig – die Werbekunden, in erster Linie lokale Geschäfte, sind in vielen Fällen noch nicht im Internet angekommen.

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