Glossar der "Neuen deutschen Medienmacher": "Kanake" schreibt man nicht
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Früher wurden Muslime auch als "Mohammedaner" bezeichnet. Heute ist der Begriff abwertend, erläutert das Glossar.

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Glossar der "Neuen deutschen Medienmacher": "Kanake" schreibt man nicht

Sagt man Muslim oder doch Mohammedaner? Türkischstämmig oder türkeistämmig? Die "Neuen deutschen Medienmacher" haben ein Glossar herausgegeben, das Formulierungshilfen bietet. Einige Themenfelder: Asyl, Migration, Islam.

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Das wird man doch mal sagen dürfen! Oder schreiben! Oder senden! Oder? Wer in das vor kurzem erschienene Glossar der „Neuen deutschen Medienmacher“ (NdM) blickt, wird bald feststellen: nicht wirklich. Die Broschüre, die „Formulierungshilfen für die Berichterstattung im Einwanderungsland Deutschland“ bietet, klärt zunächst einmal Fakten, die jedem Bürger und erst recht jedem Journalisten heutzutage klar sein müssten: etwa, dass „Kanake“ kein Kosewort ist. Einmal abgesehen von diesem Plakativ-Beispiel finden sich im Glossar aber durchweg wissenschaftlich fundierte Erklärungen, warum man bestimmte Bezeichnungen nicht und andere wiederum häufiger verwenden sollte. Unterteilt ist die Formulierungshilfe in fünf Themenbereiche, die angesichts von Pegida und Co. aktueller kaum sein könnten: Migration, Asyl, Islam, Kriminalitätsberichterstattung und die Rubrik: „Wer sind ,wir‘, wer sind ,die Anderen‘?“

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