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Ruhrpott-Tatort: Kein Kommissar geht um
Kiel, Ludwigshafen, Konstanz, überall gibt es „Tatort“-Krimis. Nur nicht mehr in Duisburg oder Essen. Warum eigentlich?
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Da liegt sie nun, die schöne Leiche: der Ruhrpott-Krimi. Eigentlich ein perfekter Mord, wie geschaffen für einen spannenden „Tatort“-Krimi. Denn niemand weiß so ganz genau, warum ausgerechnet der Ruhrpott, ein Gebiet mit rund fünf Millionen Einwohnern, Deutschlands Reihenkrimi Nummer eins abhanden gekommen ist. Dortmund, Gelsenkirchen, Essen, Herne, Bochum, Duisburg, auch in der Fläche ist das alles deutlich größer als Berlin. Aber in der sonst so vielfältigen „Tatort“-Landschaft, in der sogar Städte wie Kiel, Ludwigshafen, Münster oder Konstanz einen Platz gefunden haben, ist der Ruhrpott ein weißer Fleck. Daran ändert auch der Dienstausflug nach Essen nichts, den die beiden Kölner Kommissare Ballauf und Schenk im „Tatort“ am Sonntag unternehmen.
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