
© WDR/Oliver Feist
Tragikomödie: Lars Eidinger glänzt in „Du bist dran“
Lars Eidinger ist in der Tragikomödie „Du bist dran“ nicht großartiger als das übrige Ensemble – das macht den Film großartig.
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Der Titel hat ja nun gar keinen Sex: „Du bist dran“. Klingt allenfalls nach „Lindenstraße“ auf Speed. Ist aber keine ARD-Soap, sondern ein ARD-Film. 90 Minuten lang, eine Fiktion mit der größten Nähe zur gesellschaftlichen Realität. Peter (Lars Eidinger) steckt böse fest in seinem Leben. Der Möbelrestaurateur mit abgebrochenem Industriedesign-Studium, er ist so kurz vor 40, ist immer stärker in die Rolle des Hausmanns gerutscht. Seine Frau Elisabeth (Ursina Lardi) arbeitet engagiert und zunehmend erfolgreicher in der Entwicklungshilfe, in den Randzeiten des Tages ist sie zu Hause. Die beiden Kinder, der 15-jährige Robby (Liam van Enschot) und die siebenjährige Laura (Johanna Scharf) gehören zu Peters Aufgabenbereich.
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