Sport im öffentlich-rechtlichen Fernsehen: Lisicki oder Lahm, einerlei.
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Sport im öffentlich-rechtlichen Fernsehen: Lisicki oder Lahm, einerlei.

ARD und ZDF wollen sich TV-Rechte am Wimbledon-Turnier sichern. Das müssen sie nicht.

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Der Pay-TV-Sender Sky zahlt je Wimbledon-Turnier nur 700 000 Euro für die Liverechte. Ein Spottpreis. ARD und ZDF legen für jedes stinknormale Fußball-Länderspiel über vier Millionen Euro auf den Tisch. Ein Marktpreis. Der Unterschied in den Summen resultiert nämlich aus der Nachfrage: Fußball ist Fernsehprogramm Nummer eins, das Interesse nach Tennis bewegt sich scharf gegen null. Oder bewegte sich gegen null? Die Teilnahme von Sabine Lisicki am Wimbledon-Finale hat die Frage aktualisiert: Für welchen Sport sollen die öffentlich-rechtlichen Sender tief in die Tasche greifen?

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