Neue Folge von „München Mord“: Märtyrer ein Leben lang
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„München Mord“: Harald Neuhauser (Marcus Mittermeier, li.), Ludwig Schaller (Alexander Held) und Angelika Flierl (Bernadette Heerwagen).

© ZDF/Jürgen Olczyk

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Neue Folge von „München Mord“: Märtyrer ein Leben lang

Nicht nur für Fußballfans: „München Mord“ über das skurrile Milieu der „Sechziger“ und die Konkurrenz zwischen Roten und Blauen.

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Es ist immer riskant, einen Film im Fußballumfeld anzusiedeln. Einige Zuschauer mag das Milieu besonders anziehen, aber viele schreckt es doch eher ab. Schon deshalb ist „Ausnahmezustand“, der elfte Fall für das Trio der ZDF-Krimireihe „München Mord“, ein mutiges Unterfangen: Es geht von Anfang bis Ende um nichts anderes als Fußball. Trotzdem ist der Hintergrund speziell, und das ist das Besondere der Geschichte: Friedrich Ani und Ina Jung (Ko-Autorin und Ehefrau) haben ihre Geschichte in Giesing angesiedelt. Der Rest der Stadt mag in Rote (FC Bayern) und Blaue (München 1860) aufgeteilt sein, aber hier kommt man als Sechziger zur Welt, und das bleibt man bis zum Tod; das ist eine Frage der Ehre.

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