Doku: Marx in der Matrix
Die Doku von Jason Barker um die heutige Relevanz von Karl Marx ist ein schwer verkopftes Stück Fernsehen.
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Es beginnt mit einer Hommage an den Kultfilm „Matrix“. Regisseur Jason Barker erweckt Karl Marx in einer surrealen Comicwelt erneut zum Leben und lässt ihn wie Neo in „Matrix“ auf den Mentor Morpheus/Leo Trotzky treffen. Morpheus-Trotzky bietet Neo-Marx zwei Pillen an. Eine davon verspricht die Karriere, die andere die höhere Erkenntnis. Rote oder blaue Pille, fragt Barkers Morpheus den Zuschauer. Rot, das sei die „unbequeme Wahrheit“, blau stehe für „die Illusionen der Konsumgesellschaft“. Die Finanzkrise habe tiefe Zweifel am kapitalistischen System aufgeworfen und den Ideen Karl Marx’ als gesellschaftlicher Alternative neue Relevanz verliehen, so die Ausgangsthese des britischen Autors und Philosophietheoretikers Barker.
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