
© ARD Degeto/SRF/Daniel Winkler
"Tatort" aus Luzern: Offene Wunde Tschetschenien-Krieg
Der Schweizer „Tatort“ bringt die Tschetschenien-Kriege der 1990er Jahre in Erinnerung. Zudem muss der Mord an einem Journalisten aufgeklärt werden.
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Ein Spargel-Lieferwagen mit Stuttgarter Kennzeichen, der eine junge blonde Tschetschenin über die Grenze in die Schweiz schmuggelt und an einer Tankstelle mitten im Schweizer Nirgendwo aussetzt – die bedrückenden Bilder von skrupellosen Schlepperbanden, die Flüchtlinge in Lastwagen zusammengepfercht nach und durch Europa bringen, sind aus den Nachrichten noch schmerzlich vertraut und in der Eröffnungsszene des Schweizer „Tatorts: Kriegssplitter“ doch so fremd. Die junge Frau namens Nura schlägt sich per Anhalter weiter nach Luzern durch, indem sie einem Autofahrer sexuelle Versprechen macht, die sich letztlich als ein buchstäblicher und schmerzhafter Tritt in die Eier erweisen.
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