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Beziehungs-Fernsehen: Paar-Therapie
Wie einst Liv Ullmann und Erland Josephson: Die US-Serie „Scenes from a Marriage“ adaptiert „Szenen einer Ehe“ von Ingmar Bergman.
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Eine Frau betritt den Set. Kurze Maske in der Garderobe, letzte Tupfer, dann wechselt sie das Zimmer, nimmt neben ihrem Mann auf dem Sofa Platz vor der Kamera und spricht in der Folge darüber, ob ihre Ehe es nach zehn Jahren noch wert ist, erhalten zu werden. „Action!“ „Scenes from a Marriage“, die erste. Ist das schon Fiktion? Oder doch noch das Doku-Vorspiel? Die neue Serie auf Sky ist ein Vexierspiel. Wie die Vorlage: Ingmar Bergmans „Szenen einer Ehe“, die kammerspielartige Fernsehfassung über die Destruktion einer Beziehung von 1973, die ihren Reiz auch daraus bezog, dass es einerseits zutiefst realistisch war, andererseits aber auch jederzeit als Spiel und dezidiert filmische Situation entlarvt werden konnten.
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