Selbstjustiz im Schweizer "Tatort": Rächer der Entrechteten
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"Tatort"-Kommissar Reto Flückiger (Stefan Gubser) verliert die Fassung. Sein Chef (Jean-Pierre Cornu, rechts) kann ihn kaum stoppen.

© ARD Degeto

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Selbstjustiz im Schweizer "Tatort": Rächer der Entrechteten

So brutal ist ein ARD-"Tatort" selten. Und so viel Verständnis für einen Täter bringen auch die Schweizer Kommissare sonst nicht auf.

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Regisseur Florian Froschmayer mag keine weichgespülten Krimis. Gewaltverbrechen sollten besser ehrlich und abschreckend dargestellt werden, sagte er, als er auf die Brutalität im Schweizer „Tatort“ angesprochen wurde. Daran hat sich Froschmayer gehalten. In „Ihr werdet gerichtet“, der ersten „Tatort“-Folge nach der Sommerpause verübt ein Mann mehrere Morde. Von einem Ex-Scharfschützen aus dem Balkankrieg weiß er, wie man Dum-Dum-Geschosse so manipuliert, dass sie bei einem Kopfschuss noch größeren Schaden anrichten.

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