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Bloggerkolumne: Schluss mit der Wegelagerei!
Den Mobilfunkunternehmen fällt immer etwas Neues ein, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen - jetzt lassen sie Urlauber reihenweise in die Daten-Roaming-Falle tappen. Ein Grundrecht auf Zugang zum Wissen lässt sich so nicht verwirklichen. Höchste Zeit, über ein kostenfreies Internet nachzudenken.
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Sie finden immer etwas Neues. Wenn es darum geht, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen, erweist sich die Kreativität der Mobilfunkunternehmen als unerschöpflich. Hatten uns Telekom & Co. vor Jahren noch 50 Cent pro SMS abgeknöpft, obwohl sie die Bereitstellung des Dienstes viel weniger kostet, lassen sich die mobilen Wegelagerer heute mit dem drahtlosen Zugang zum Internet ihre Funkantennen vergolden. Jeder dritte Deutsche besitzt ein internetfähiges Handy. Wer nicht aufpasst, zahlt sich gerade im Urlaub damit dumm und dämlich. Wenn nicht immer ganz so smarte Deutsche im Ausland zu ihrem Smartphone greifen und dabei vergessen, das Daten-Roaming – im Gegensatz zu SMS- und Telefontarifen an keinerlei Preisobergrenzen gebunden – abzustellen, kennt die Freude der Netzanbieter sprichwörtlich keine Grenzen; 1000 Euro für ein paar Onlinestunden sind keine Seltenheit. Und das, obwohl auch das Abrufen von E-Mails oder Stadtplänen die Unternehmen so gut wie nichts kostet.
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