Peking: Schöne Bilder zu bösen Spielen?
Nicht nur für die Sportler sind die Olympischen Spiele in Peking ein Politikum. Genauso spannend ist, wie die TV-Journalisten die Herausforderung bewältigen werden
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In der NDR-Talkshow hat er es zugegeben. Selbst dem robusten Waldi („Ich lasse mir das Duzen nicht verbieten“) Hartmann wird ganz mulmig, wenn er an Peking denkt. Ist es wohl passend, wenn er nach einem Wettkampf-Tag zur fröhlichen Gaudi in seinen „Olympia-Club“ lädt? Auch wenn am Tag selbst gerade der erste Sportler suspendiert wurde, weil er während der Siegerehrung ein Tibet-Fähnchen geschwenkt hatte? Wie soll Reinhold Beckmann die Eröffnungsfeier kommentieren, wenn sie doch vor allem eine Propagandaschau des diktatorischen Regimes ist? Wird man das der Feier ansehen? Muss er es erklären? Soll er Landeskundliches zu Tanz und Musik einfach weglassen und stattdessen nur aufzählen, wer das Spektakel boykottiert?
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