Whistleblower: Schreib mal wieder!
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Von „Harakiri“-Neigung einiger Informanten sprechen die Kritiker der „Whistleblower“-Briefkästen. Manche Tippgeber müsse man vor sich selbst schützen, wenn sie voller Stolz mit dem eigenen Namen in einer Enthüllungsstory auftauchen wollen. Foto: dpa/Montage: Tsp

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Whistleblower: Schreib mal wieder!

Der „Stern“ hat einen E-Mail-Briefkasten für anonyme Tippgeber eingerichtet. Das birgt auch Gefahren.

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„Haben Sie vertrauliche Informationen, die an die Öffentlichkeit gehören, oder wollen Sie uns eine anonyme Nachricht schicken? Dann sind Sie hier richtig. Wir behandeln Ihre Dokumente vertraulich, und Sie bleiben anonym, auch für uns.“ So steht es am elektronischen Briefkasten auf stern.de. Der Briefkasten, seit Februar 2012 online, ist Teil der Internetpräsenz des „Stern“-Investigativ-Teams um Redakteur Oliver Schröm. Auf der Seite stellen sich die einzelnen Mitglieder vor und präsentieren ihre besten Geschichten. Eigenwerbung, die potenzielle Informanten dazu bewegen soll, sich mit heißem Material an den „Stern zu wenden und nicht etwa an den „Spiegel“. Im Prinzip funktioniert der anonyme Briefkasten genau wie Wikileaks: Der Leser braucht nur noch ein paar Klicks, um zum Whistleblower zu werden.

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