Vox überträgt "Echo 2018" mit Farid Bang und Kollegah: Sender ohne Haltung
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Ausgezeichnet wofür? Die Rapper Farid Bang (links) und Kollegah beim "Echo 2018".

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Vox überträgt "Echo 2018" mit Farid Bang und Kollegah: Sender ohne Haltung

Die Übertragung der "Echo"-Verleihung bei Vox war unglaublich schlechtes Fernsehen, auch weil der Sender unglaubliche Auszeichnungen zeigte

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Es ist natürlich nur fast egal, wie unglaublich schlecht die „Echo“-Verleihung am Donnerstag nach den ungeschriebenen Gesetzen guter Fernsehunterhaltung war – aber eben auch nur fast, denn die ganze Lieblosigkeit, mit der diese, nun ja, „Show“, weggesendet wurde, beweist dann wahrscheinlich doch, dass es den Verantwortlichen um nichts geht, um gar nichts. Dass sie weder können noch wollen. Dass sie noch nicht einmal wissen, was sie da eigentlich nicht können und nicht wollen.
Die Preisverleihung, die der Sender Vox übertragen hat, drei elendig lange Stunden, erinnerte dann auch eher an die Betriebsfeier eines mittelständigen Unternehmens, dem es gerade nicht so gut geht. Weniger Wille zum Glamour, zum Stil, zur Unterhaltung hat man im Fernsehen selten gesehen – gegen die „Echo“-Verleihung rückt selbst die „Bambi“-Verleihung in die Nähe einer „Oscar“-Show. Allein dafür müsste sich der Fernsehsender Vox in Grund und Boden schämen (zur Erinnerung: 1993 startete Vox mit allerlei Anspruch. Man wollte ein ereignisorientiertes Programm machen und hat am Anfang sehr gute Magazinformate wie „Canale Grande“ mit Dieter Moor oder „Liebe Sünde“ mit Matthias Frings im Angebot – das ließ einen damals, vor allem im Vergleich zu RTL und Sat 1 tatsächlich etwas hoffen).

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