Medien: Smarte Phones, smarte Hacker
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Apps gibt es für beinahe jeden Einsatzzweck, zum Beispiel zum Einscannen von Visitenkarten mit dem Smartphone. Dumm bloß, wenn die mitunter sehr persönlichen Daten in die falschen Hände geraten. Foto: pa/dpa

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Medien: Smarte Phones, smarte Hacker

SMS-Betrug, Datendiebstahl, Internetattacken – je mehr Handys können, desto verwundbarer werden sie

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Das Jahr 2010 ist das Jahr der Smartphones: über acht Millionen Handy-Multitalente wie zum Beispiel ein iPhone, ein Samsung Galaxy oder ein HTC Desire werden nach Branchenerwartungen bis Ende des Jahres in Deutschland verkauft. Das sind fast 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Richtig smart werden die Edelhandys aber erst mit den vielen nützlichen Anwendungen. Wiederum nach Branchenschätzungen werden in diesem Jahr 755 Millionen Apps heruntergeladen. Der Siegeszug der Smartphones hat aber auch Schattenseiten: „Auf den smarten Endgeräten lassen sich genau wie auf einem PC oder Notebook die unterschiedlichsten Programme installieren. Dadurch werden die Smartphones auch für Hacker immer interessanter“, sagt Lutz Neugebauer, Sicherheitsexperte beim IT-Branchenverband Bitkom. Wer sich nicht vorsieht, installiert möglicherweise eine betrügerische App, warnt Kaspersky Lab. Das Sicherheitsunternehmen hat einen Smartphone-Trojaner aufgespürt, der unbemerkt SMS-Kurznachrichten an eine Premiumnummer versendet hat – für sechs Dollar je Nachricht.

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