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Nie mehr alleine ausgehen: Neue Apps wie „Find my Friends“ oder „Banjo“ suchen die Umgebung nach Freunden ab.

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Es soll Leute geben, die nicht allein auf Partys gehen, weil sie fürchten, der Gastgeber – der mutmaßlich einzige Bekannte – werde zu beschäftigt sein, um sich mit ihnen zu unterhalten. Bevor sie allein zwischen Türrahmen und Buffet hin- und herschleichen und so tun, als suchten sie Krümel im Weinglas oder neue Mails auf dem Smartphone, bleiben sie lieber gleich zu Hause. Zumindest in den USA soll so ein Verhalten seltener geworden sein, seitdem es Apps wie „Find my Friends“ oder „Banjo“ gibt. Wer damit ausgerüstet ist, traut sich auf jede Party, denn die Apps scannen die Umgebung und zeigen an, wenn Bekannte aus der digitalen Welt in der Nähe sind. Das können Leute von der Facebook-Freundesliste sein, denen man im echten Leben noch nie begegnet ist, oder Twitter-User, von denen man bisher nur die Tweets kannte.

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