Dokumentation.: Strümpfe für den Führer
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Mehr als 100 000 Einsendungen wie der Geburtstagsgruß einer jungen Mannheimer Mutter erreichten Hitlers Privatkanzlei. Foto: MDR/Spiegel TV

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Dokumentation.: Strümpfe für den Führer

„Lieber Onkel Hitler“ – Spiegel TV bringt die Briefe der Deutschen an ihren Diktator ins Fernsehen.

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Gertrud J. ist um ihren Führer besorgt und schreibt ihm während des Reichsparteitags im September 1938: „Bitte sich vor Erkältungen zu schützen. In Nürnberg ist es kalt.“ Margarete W. will ganz sicher gehen und schickt im selben Herbst ein Paket mit nützlichem Inhalt: „Während Sie das Sudetenland befreiten, habe ich diese Strümpfe gestrickt.“ Adolf Hitler wurde von vielen Deutschen nicht nur glühend aus der Ferne verehrt, man fühlte sich ihm ganz nahe und unterbreitete auch praktische Vorschläge. Wobei Männer eher das große Ganze im Sinn hatten und bis zuletzt Pläne für den „Endsieg“ entwickelten. Ein Willi E. beispielsweise schlug im Februar 1945 vor, die Alliierten mit Flugsand-Vorhängen in der Luft zu stoppen.

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