Recherche über Arabellion blockiert: Tagesspiegel-Korrespondent erhält Einreiseverbot in Bahrain
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Darf offiziell nicht nach Bahrain einreisen: Unser Nahost-Korrespondent Martin Gehlen. Das Regime am Golf fürchtet Recherchen und Bilder, die Menschenrechtsverletzungen dokumentieren..

© Katharina Eglau

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Recherche über Arabellion blockiert: Tagesspiegel-Korrespondent erhält Einreiseverbot in Bahrain

Der Golfstaat Bahrain hat dem Nahostkorrespondenten des Tagesspiegels, Martin Gehlen, und der Nahostfotografin Katharina Eglau die Einreise verweigert. Es ist das zweite Mal innerhalb eines halben Jahres, dass dort versucht wird, Recherchen deutscher Journalisten zu verhindern.

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Dies ist nach der Zurückweisung des FAZ-Nahostkorrespondenten im letzten November das zweite Mal innerhalb eines halben Jahres, dass Bahrain die Arbeit deutscher Journalisten blockiert und sie an einer freien Berichterstattung hindert. Während das zuständige bahrainische Informationsministerium den FAZ-Vorfall als bedauerliche Überreaktion eines örtlichen Grenzbeamten am Flughafen von Manama bezeichnete und sich dafür entschuldigte, geht die Verweigerung der Visa diesmal auf eine ausdrückliche Weisung der bahrainischen Informationsministerin zurück. Hintergrund ist offenbar eine regierungsinterne Anordnung, keine ausländischen Fotografen mehr ins Land zu lassen. Auf diese Weise will das Regime verhindern, dass in westlichen Medien unliebsame Bilder von Willküraktionen gegen die Opposition, Straßenschlachten und Polizeirazzien veröffentlicht werden.

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