"Tatort" mit Ulrich Tukur: Tarantino in Wiesbaden
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Richard Harloff (Ulrich Matthes, l.) und LKA-Mann Felix Murot (Ulrich Tukur).

© HR/Philip Sichler

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"Tatort" mit Ulrich Tukur: Tarantino in Wiesbaden

Und jetzt noch schnell die Kinder ins Bett schicken: Zwischen Kill Bill und dem Lied vom Tod – der „Tatort“ mit Ulrich Tukur kommt als Rachewestern daher.

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Diesen genialen „Tatort“ wird man so schnell nicht vergessen, so wie Autor Michael Proehl und Regisseur Florian Schwarz die Theater-, Musik- und Filmgeschichte nicht vergessen haben. Gleich zu Beginn lungern drei abgerissene Typen in der Mittagshitze an den Bahngleisen herum, spielen mit ihren Pistolen und ärgern sich über aufdringliche Fliegen, während sie auf den Zug warten, genauer: auf den Passagier, der gleich in Erscheinung treten wird. Der Reisende steigt aus dem Zug, bleibt vor den drei Killern stehen, setzt seelenruhig seinen Koffer ab – und zieht unbeschadet von dannen. Zurück bleiben drei Leichen.

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