Filmkritik: Tödlicher Schnee
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Filmkritik: Tödlicher Schnee

RTL schickt Effekte-Fans in die "Jahrhundertlawine" - die Spannung hält sich jedoch in Grenzen.

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Wie so oft in Filmen dieser Art ist der Spuk im Nu vorbei. Kein Wunder: Die im Computer hergestellten Bilder von der Lawine, die donnernd zu Tal rast, dürften ziemlich teuer gewesen sein. So teuer, dass in dieser internationalen Koproduktion, die am Sonntagabend bei RTL läuft, kaum noch Geld für hohe Star-Gagen übrig blieb. Vincent Perez wird zwar garantiert die Quoten im französischen TF1 erhöhen, doch die hiesigen Kinoerfolge des Schweizers, der in Frankreich dank Filmen wie „Fanfan der Husar“ Star-Status genießt, liegen eine Weile zurück. Die deutschen Produzenten schicken Désirée Nosbusch ins Rennen. Aber auch sie kann nicht verhindern, dass sich die Spannung des Katastrophenfilms in Grenzen hält. So imposant den Effektezauberern von CS Scanline die Schneemassen gelungen sind, die den österreichischen Skiort Vent unter sich begraben: Trotz einer überschaubaren Länge von netto gut 80 Minuten ist das Drama alles andere als kurzweilig.

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