Digitalradio DAB+: Top oder Flop?
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Der MDR mit Intendantin Karola Wille ist innerhalb der ARD für das Thema Digitalradio zuständig.

© Jan Woitas/dpa

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Digitalradio DAB+: Top oder Flop?

Am Digitalradio scheiden sich die Geister, aus Sicht der ARD ist der Weg dorthin allerdings unumkehrbar.

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Von Fake News wollte Karola Wille, die Intendantin des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR), im Zusammenhang mit den Berichten über den angeblichen Sinkflug der Radionutzung in Norwegen nach der Abschaltung der UKW-Verbreitung zwar nicht sprechen, sie wählte dafür lieber den Begriff „unwahre Tatsachenbehauptung“. Nur noch jeder zweite Norweger höre Radio, seit die Rundfunkübertragung bis auf wenige Ausnahmen auf DAB+ umgestellt wurde, hatte es in den Meldungen geheißen, die von den Kritikern der Digitaltechnik dankbar aufgenommen wurden. Dumm nur, dass dabei Äpfel und Birnen verglichen wurden. Der vermeintliche Rückgang kam zustande, weil die starken Hörerzahlen im Winter vor dem UKW-Ende mit den durch die Urlaubssaison schwachen Sommerzahlen nach dem endgültigen Umstieg auf DAB+ verglichen wurden. „Tatsächlich sind 98 Prozent der 5,2 Millionen Norweger dem Radio treu geblieben, die Delle nach der Umstellung betrug somit nicht einmal zwei Prozent“, sagte Wille am Dienstagabend vor Journalisten in Berlin. Der MDR ist innerhalb der ARD für das Digitalradio zuständig.

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