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"Unter Verdacht" mit Senta Berger: Trübes Wasser
Als Kommissarin Eva Prohacek kümmert sich Senta Berger in einer neuen Folge des Krimis "Unter Verdacht" um schmutzige Geschäfte in der Idylle. Bayern wird hier so schön ins Bild gerückt, wie selten in der Reihe.
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Eva Prohacek (Senta Berger) dreht den Wasserhahn auf, dann besinnt sie sich anders und trinkt lieber doch aus der Mineralwasserflasche. Zuvor hatten sie und Kollege Langner (Rudolf Krause) eine Mutter mit ihrem Baby auf der Straße aufgelesen und ins Krankenhaus gebracht. Das Baby stirbt, möglicherweise infolge einer Verunreinigung im Trinkwasser. „Ein Kind stirbt an Leitungswasser, das kann doch gar nicht sein – bei uns“, sagt die Prohacek. Trinkwassernot in Oberbayern. Eine Gemeinde, die so klamm ist, dass sie ihr Wasserwerk nicht sanieren kann. Auch der 19. „Unter Verdacht“-Film untergräbt mit Garstigkeit das Klischee vom bayerischen Idyll. Dabei wird Bayern hier so schön ins Bild gerückt wie selten in dieser Reihe, es geht aufs Land, nach Brunnharting, einem fiktiven Ort natürlich – die Postkartenansichten liefert Landsberg am Lech. Doch die Spezlwirtschaft funktioniert in der Provinz so gut wie in München. Daher kann auch Claus Reiter (Gerd Anthoff), Prohaceks Vorgesetzter, nicht weit sein. Er logiert im Urlaub in der prächtigen Villa seines alten Schulfreunds, des Bauunternehmers Wastl Rossmeisl (Helmut Berger), und kurvt mit dessen Spezln im Oldtimer durch die schöne Landschaft.
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