Coming-of-Age-Film: Wahn und Sinn
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Julia und Romeo. Die Israelin Naomi (Daniel Kitsis) und der Palästinenser Eyad (Tawfeek Barhom) versuchen mit den sie umgebenden Konflikten zurechtzukommen.

© Riva Filmproduktion

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Coming-of-Age-Film: Wahn und Sinn

„Mein Herz tanzt“: Ein Film über Araber und Israelis in Zeiten des Hasses.

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Ein Schelmenroman könnte so beginnen. Der junge Eyad (als Junge: Razi Gabareen, als Erwachsener: Tawfeek Barhom) turnt im Antennenwald des israelischen Ortes Tira herum, wo er inmitten seiner palästinensischen Familie aufwächst. Der Vater (Ali Suliman), dem seine anti-israelischen Proteste in Jerusalem einst eine Gefängnisstrafe ohne Prozess und den Verlust des Studienplatzes eingebracht hatten und der seitdem seine Familie als Pflücker ernähren muss, will seinen Fernsehempfang erweitern. Da fällt der Sohn Eyad von einem Antennenmast und verliert das Bewusstsein. Gott sei Dank nicht für immer. Eine Tragödie gleich zu Anfang fällt aus. Das Aufwachen aus Illusionen dauert länger.

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