"Der gute Göring": Wohltäter ohne Glück
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Der fesche und freche Albert Göring (Barnaby Metschurat, l.) brachte seinen Bruder Hermann (Francis Fulton-Smith) immer wieder aus der Fassung.

© NDR/Vincent TV/Beate Wätzel

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"Der gute Göring": Wohltäter ohne Glück

Er rettete Juden, hasste Nazis und war doch von seinem Bruder Hermann abhängig – ein ausgezeichneter Film über den „guten Göring“ Albert.

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Der Dicke stand immer im Licht der braunen Öffentlichkeit. Ein Wanst in weißer Uniform. „Links Lametta, rechts Lametta, in der Mitte immer fetter“, spotteten die Regimegegner, bis ihnen im Konzentrationslager das Lachen ausgetrieben wurde. Hermann, der Berserker, trug Jagdflinte, Marschallstab und Orden auf der Brust, als käme er gerade von der Operettenbühne. Die Nazi-Propaganda stilisierte das Erste-Weltkrieg-Fliegerass als volkstümliche Version des braunen Asketen Hitler – mit blonder Frau (Ex-Filmstar Emmy Göring als „erster Frau des Reiches“) inmitten protziger Landsitze mit zusammengestohlenen Kunstwerken. Ein Traumpaar, passend zu den Sehnsüchten brauner Kleinbürgerlichkeit, schöner Schein, hinter dem sich Nazibrutalität verstecken ließ.

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