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Ferien der Kindheit: Meine Freiheit in Budapest
Mit zwölf lernte unser Autor, was Kapitalismus ist. Dafür reiste er im Lada von Mecklenburg bis an die Donau. Lässt sich dieses Gefühl wiederholen?
Von Ulf Lippitz
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Hier muss es gewesen sein. Ich stehe vor einem zehngeschossigen Plattenbau im Stadtteil Óbuda, eine lange Ladenzeile im Erdgeschoss. Wo heute Gesundheitstees und Açaí-Pillen verkauft werden, hielt ich 1985 meine erste „Bravo“ in der Hand. Ein Zwölfjähriger aus der DDR, gewöhnt ans Grau ostdeutscher Städte, plötzlich konfrontiert mit grellen Blousons und bunten Popstarfrisuren.
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