Eine Wienerin an der Spree: Naschmarkt Berlin
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Essen wie Gott in Austria: bei FranzKarl im Bötzowviertel

© Mike Wolff

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Eine Wienerin an der Spree: Naschmarkt Berlin

Kaiserschmarrn, Topfen, Obers – als Wienerin hat unsere Autorin Puderzucker im Blut. Hier zieht sie das Fazit einer süßen Recherche.

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Wenn man wie ich aus Wien kommt, ist Berlin großartig. Keine falsche Freundlichkeit, keine pastellfarbenen Fassaden mit Schnörkeln, von denen man sich optisch überzuckert fühlt. Nur zwanglose Klarheit. Ich erinnere mich gut an meinen ersten Berliner Dialog. Ich kam vom Nachtzug aus Wien-West und wollte am BVG-Schalter eine Fahrkarte kaufen. Mir rutschte ein „Grüß Gott!“ heraus. Darauf die Frau am Schalter: „Ick grüß‘ keen Gott, denn der grüßt mir ja ooch nich.“ Da wusste ich: Hier bin ich richtig.

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