Pussy Riot: Auf Teufel komm raus
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Pussy Riot: Auf Teufel komm raus

Weil sie in einer Kirche Gott, den Präsidenten und den Patriarchen beschimpften, stehen in Moskau drei Musikerinnen vor Gericht. Schauprozess!, ist die Welt sich einig. Und tatsächlich kam die Aktion Wladimir Putin gerade recht. Dabei waren ihre Aktionen anfangs total egal – sogar dem Kreml.

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Dieser große braun getäfelte Saal im Moskauer Bezirksgericht ist ein Ort mit Geschichte, und dass die sich darin gerade wiederhole, sagen nicht wenige. Sagt beispielsweise Stanislaw Samuzewitsch. Er ist der Vater von Jekaterina, 28, die Musikerin bei der Band Pussy Riot ist – und damit eine der drei Angeklagten in dem Prozess, der am Montag begonnen hat. Bevor es offiziell losgeht, erklärt der Vater den Medienvertretern, dass das Urteil ohnehin feststehe, weil das ganze Verfahren vom Kreml gesteuert sei. Ein Schauprozess sei das, ein Exempel werde statuiert.

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