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Indonesien: Beben versetzt Tausende in Tsunami-Angst
UPDATE Vor der indonesischen Insel Sumatra hat es in der Nacht ein starkes Erdbeben gegeben. Todesopfer gibt es offenbar nicht - die Erinnerung an den Tsunami mit Hunderttausenden Toten löste bei den Menschen jedoch Panik aus.
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Sofort wurden Erinnerungen an den großen Tsunami vor fünf Jahren wach. Ein starkes Erdbeben hat am Mittwoch die indonesische Insel Sumatra erschüttert und tausende Menschen in Panik auf die Straßen getrieben. Obwohl der Erdstoß eine Stärke von 7,6 erreichte, blieben die Schäden gering. Eine sofort ausgerufene Tsunami-Warnung wurde nach knapp zwei Stunden wieder aufgehoben. Auf der Sumatra vorgelagerten Insel Simeulue wurden mehrere Menschen verletzt und mehrere Häuser beschädigt. Die Insel hat rund 80 000 Einwohner. Das Beben ereignete sich im Morgengrauen rund 34 Kilometer unter dem Meeresboden. Das Epizentrum lag vor der Westküste der Provinz Aceh auf Sumatra. Dort passierte auch das Erdbeben Weihnachten 2004, das einen Tsunami auslöste, der Aceh verwüstete und allein auf Sumatra 170 000 Menschen in den Tod riss.
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