Der alte Mann und das Geld: Bierkönig Schubert und seine arme Witwe
zum Hauptinhalt
Meharit und ihr „Schatzilein“. Der einst einflussreiche Multimillionär Bruno Schubert hatte ein schwer durchschaubar verteiltes Vermögen.

© picture alliance / Bernd Kammerer

Tagesspiegel Plus

Der alte Mann und das Geld: Bierkönig Schubert und seine arme Witwe

Die junge Frau des alten Bierkönigs Schubert wähnte sich nach seinem Tod als Multimillionärin – was für ein Irrtum.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Er war Bierkönig, Multimillionär, ein berühmter Mäzen, ein hilfsbereiter Freund vieler Politiker. Und er war ein Lebemann, dieser Bruno Schubert. Jeder in Frankfurt am Main kannte den Namen des Besitzers der Henninger Brauerei. Nach seinem Tod vor einem Jahr kannte ihn fast jeder in Deutschland. Der bizarre Streit um das Erbe wurde damals in den Medien ausgebreitet. Dieser Streit treibt jetzt einem neuen Höhepunkt zu. Seine junge Witwe Meharit, 28 Jahre alt, die sich nach einem Urteil des Frankfurter Landgerichts vom November bislang als Alleinerbin des Vermögens fühlen konnte, hat jetzt zwei herbe Rückschläge hinnehmen müssen. Vor dem 20. Zivilsenat des Oberlandesgerichts scheiterten sie und ihre Anwälte bei dem Versuch, den von Amts wegen eingesetzten Nachlasspfleger abzusetzen, damit sie ihr Erbe antreten kann. Noch schwerer wiegt die zweite Nachricht. Der Nachlasspfleger hat jetzt „Nachlassinsolvenz“ angemeldet. Damit muss Meharit nicht nur um ihr Erbe, sondern auch um die Zuwendungen aus ihrer Ehe mit dem zuletzt 90-Jährigen fürchten, der sie 17 Monate vor seinem Tod geheiratet hatte.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })