Die Jugendband "The Difference": Der kleine Unterschied
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Die Jugendband "The Difference": Der kleine Unterschied

Die Jungs von "The Difference" sehen aus wie ewige Gewinnertypen. Für besser als andere Jugendbands halten sie sich aber nicht - sie sind halt einfach oft unterschiedlicher Meinung.

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Ein winziger Kellerraum in einem unauffälligen Neubauhaus in zweiter Reihe mit Garten, aus dem laute Rock-, Pop- und Rock’n’Roll-Töne erschallen, deren Botschaften fast zu bedeutsam für diesen kleinen Raum wirken: „Sometimes we win and sometimes we loose!“ Letzteres kann man sich bei den fünf Jungs von „The Difference“ kaum vorstellen. Sie sehen eher wie ewige Gewinnertypen aus, die mit beiden in ihren Blue Jeans steckenden Beinen fest auf dem Boden stehen. Seit letztem Sommer haben sie alle ihr Abitur und verfolgen ihre eigenen Wege, die alle mehr oder weniger zielstrebig auf akademische Laufbahnen hinführen. Nur dauerhaft ausschließlich als Musiker zu arbeiten, das kann sich keiner der fünf wirklich vorstellen. Und trotzdem finden sie sich immer wieder bei Bandproben und Gigs zusammen.
„Eins sollte ich von Anfang an klar stellen: Nur weil wir ‚The Difference‘ heißen, halten wir uns nicht automatisch für besser als all die anderen Jugendbands. Viele, die den Bandnamen mit ‚Unterschied‘ übersetzen, glauben das. Dabei würde ‚Meinungsverschiedenheit‘ viel besser passen. Wir heißen ‚The Difference‘, weil wir als Bandmitglieder so unterschiedlich und in erster Linie immer anderer Meinung sind“, sagt Tim, der Bassist. „Anfangs haben Anton, der Schlagzeuger, und ich angefangen, nur für uns ein bisschen zu jammen. Wir sind ja schon eine halbe Ewigkeit befreundet. Irgendwann kam dann Nils, der Gitarrist, dazu und die Idee von einer Band wuchs in unseren Köpfen. Seitdem sind Chris, unser Sänger, und Tobi, der andere Gitarrist, dabei. Bei unserer ersten Bandprobe haben wir überhaupt nicht harmoniert und ich dachte, das würde nie was werden. Aber wir haben einfach nicht aufgegeben, weiter probiert und irgendwann auch Kompromiss für den Umgang mit unseren vollkommen unterschiedlichen Lieblingsmusikrichtungen und Charakteren gefunden. Jetzt machen wir eben eine Musik, die von unterschiedlichen Vorlieben, Meinungen und Strömungen wie Rock, Pop, Country oder Rock’n’Roll beeinflusst wird."

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