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Mafia: Die Ehre der Bosse
Die italienische Mafia ist weit mehr als ein Schießverein – sie ist eine verfilzte gesellschaftliche Struktur.
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Drei Tage vor dem Massaker in Duisburg machte in Italien ein seltsamer Bericht die Runde. Die sizilianische Mafia habe dem Staat angeboten, nach dem Vorbild der irischen IRA „die Waffen niederzulegen“, um Hafterleichterungen für ihre Bosse zu erreichen. Verhandlungen darüber scheiterten aber – sie wären ja auch am Thema vorbeigegangen. Denn auch wenn die Mafia einen bewaffneten Arm hat, ist sie viel mehr als ein Schießverein. Sie ist in Wahrheit eine undurchdringlich verfilzte gesellschaftlich-politisch-kriminelle Struktur, die in vielen Jahrzehnten über Süditalien gewuchert ist, ein Staat im Staate, dazu eine Ansammlung lokaler bis globaler Wirtschaftskartelle.
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