Music Week: Die Musikbranche rettet sich selbst
zum Hauptinhalt
Tagesspiegel Plus

Music Week: Die Musikbranche rettet sich selbst

Zehn Jahre lang läuteten die Totenglocken: Der deutsche Musikmarkt schrumpfte ohne Ende, die Digitalisierung hat ihn voll erwischt. Nun aber erholt sich die Branche. Nicht trotz, sondern dank des Internets.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Ein Schritt hinein, in die Zukunft der Musikindustrie – es erwartet Howard Carpendale. Weißer Anzug, blonde Mähne, Siegerlächeln, die ganze Erscheinung wie eine einzige Goldene Schallplatte. Der Schlagersänger hat in seinem Leben mehr als 25 Millionen Tonträger verkauft, die meisten in den 80er Jahren, als verkaufte Tonträger noch alles waren. Dann kam das Internet und mit ihm die Krise. 2013 scheint die Branche nun endlich profunde Antworten auf die Digitalisierung zu finden. Antworten wie den Streaming-Dienst Spotify, in dessen Deutschland-Zentrale die lebensgroße Pappfigur Carpendales Besucher begrüßt und an vergangene, goldene Zeiten erinnert.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })