Hass im Netz: Die Verachtung als Lebensgefühl
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Es beginnt im Internet.

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Hass im Netz: Die Verachtung als Lebensgefühl

Die Verrohung der Gefühle wird im Netz täglich zelebriert. Doch da bleibt sie nicht. Vielmehr bestimmt sie zunehmend unseren Alltag. Ein Kommentar.

Ein Kommentar von Arno Makowsky

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Es ist ein regnerischer, ungemütlicher Vormittag, die junge Mutter, die Kapuze ins Gesicht gezogen, hetzt mit ihren beiden kleinen Töchtern über die Straße. Die Ampel zeigt grün. Da biegt ein SUV um die Ecke, haarscharf an den Kindern vorbei. Drin: ein gut angezogener Mittdreißiger, Anzug, weißes Hemd. „He“, ruft die Mutter erschrocken dem Fahrer zu und zeigt auf die grüne Ampel. Der Mann hält an, öffnet das Fenster und sagt: „Halt’s Maul, Schlampe!“

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